Bankette bekommt frischen Kaltasphalt

SV vom 27.04.17 von Julius Kolossa

Die Ränder der Straße von Mellen nach Beckum müssen noch in diesem Jahr ausgebessert werden, damit die Stadt ihrer Verkehrssicherungspflicht nachkommt.

Mellen - Ihrer Verkehrssicherungspflicht muss die Stadt Balve nachkommen, und daher noch in diesem Jahr die Seitenränder der Straße von Mellen nach Beckum ausbessern. Das war Gesprächsthema auf der Dorfversammlung am Dienstag in Mellen. Außerdem wurde thematisiert, dass das Dorf erneut an dem Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" teilnimmt.

Zuletzt vor zehn Jahren nach Kyrill ausgebessert, ist die kürzeste Verbindung zwischen den beiden Dörfern inzwischen an den Seiten wieder so stark zerstört, dass ein sicheres Ausweichen immer schwieriger wird. Mehrere Zentimeter tief sind die Abstände von der Straße bis zu den Rändern. „Über Gebühr in Anspruch genommen“, führte Bürgermeister Hubertus Mühling während der Dorfversammlung in Mellen als Grund für diesen schlechten Zustand an.

Seit den 60-er Jahren als Verbindung über die Felder und am Beckumer Sportplatz entlang gebaut, ist diese Straße längst kein Geheimtipp mehr, sondern besonders am Wochenende von Auswärtigen stark nachgefragt. In der Woche gehören vermehrt Lastkraftwagen dazu. Auch zur Stauzeit in Balve weichen viele Verkehrsteilnehmer auf diesen Weg aus.

„Wir müssen handeln“, sagte Mühling, der um den baulichen Zustand weiß, aber den Mellenern auch nicht vorenthielt: „Je besser die Straße wird, desto mehr wird sie auch weiterhin genutzt werden.“ Haltbarer als vor einem Jahr von der Höhe des Beckumer Sportplatzes bis hinunter zum Ortseingang der „Hinsel“ soll diesmal alles werden. In kurzen Abständen mussten in Beckum die neu aufgeschütteten Seitenränder wieder ausgebessert werden, bis ein jetzt zufrieden stellender Zustand erreicht wurde. In Mellen wird ein frostsicherer Unterbau angelegt, auf den Kaltasphalt aufgetragen wird.

Mellen hat Zukunft: Erneute Teilnahme am Wettbewerb

Mellen hat Zukunft – davon ist dieses Dorf überzeugt. Und deshalb findet nach drei Jahren wieder eine Teilnahme am Wettbewerb: „Unser Dorf hat Zukunft“ statt. Die Jury kommt in der Zeit vom 20. bis 22. Juni vorbei und wird an der Aussichtsplattform empfangen. Von dort wird hinunter in den Homertpark gewandert, und von dort aus zum Landmarkt und Dorfplatz. Marco Voge wird sein Dorf mit Absprache über den genauen Termin auf dem Laufenden halten.

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