pano1

Zum großen Wurf beim Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ hat es für Mellen und Eisborn nicht gereicht.

SV vom 03.09.2021 von Julius Kolossa

Denn die Auszeichnung für den Kreissieg vergab die Wertungskommission an Oberbrügge-Ehringhausen in Halver. Damit darf dieses Dorf den Märkischen Kreis 2022 beim Landeswettbewerb vertreten.

Mellen kann sich wenigstens mit Platz eins in der Kategorie der Dörfer unter 1000 Einwohner trösten. Eisborn kam hier nur auf Platz drei und landete damit auch noch hinter Hemer-Frönsberg. Mellens Ortsvorsteher Daniel Schulze Tertilt (CDU) war zufrieden mit dem Abschneiden seines Dorfes. „Dieser 1. Rang ist eine tolle Platzierung – und vor allem eine Wertschätzung und Entschädigung für die geleistete Arbeit.“ Auch wenn es zum Kreissieg und damit zur Teilnahme an der nächsten Runde nicht gereicht habe, freue er sich auf die Ende des Monats stattfindende Preisverleihung im Siegerdorf: „Dann werde ich mal sehen, was der Sieger richtig gemacht hat.“

So begründet die Jury ihre Entscheidung

Rolf Klostermann, Kreisheimatpfleger und Vorsitzender der Jury, berichtete schon am Mittwochabend, was letztlich den Ausschlag für Oberbrügge-Ehringhausen gegeben hat: „Die Kriterien des Wettbewerbes wurden dort in herausragender Weise präsentiert und erfüllt. Auch das Engagement vor Ort hat vollends überzeugt.“ Kriterien sind unter anderem die Dorfkonzepte, -gemeinschaft und -gestaltung.
Daniel Schulze Tertilt konnte der Teilnahme an dem Wettbewerb aber auch abseits der Platzierung etwas Positives abgewinnen: „Die Vorbereitungen auf den Besuch der Wertungskommission haben den Zusammenhalt in Mellen gestärkt.“

Back to top