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Mellen ist gut gerüstet

WP 30.05.2008 / Lokalausgabe

Von Claudia Heinemann

Die Arbeiten sind weitestgehend abgeschlossen. Der Bereisung der Jury für den Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" blicken die Mellener auch wegen der guten Erfahrungen aus den Vorjahren ganz gelassen entgegen.

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"Lediglich der Sichtschutz am Grüncontainer und der Anstrich des Tretbeckens stehen noch aus", informierte Ortsvorsteher Rüth. Vornehmlich ging es am Mittwochabend beim Planungstreffen im Haus Rumland daher darum, die Begehung der Juroren am 9. Juni für den Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" zu planen.

Dabei hielten sich die Organisatoren dicht an dem alten aber immer wieder bewährten Konzept des Golddorfes der Vorjahre. Folglich wird die Jury nach ihrem Eintreffen gegen 14.45 Uhr im Kaminraum der Schützenhalle empfangen. Da aus zeitlichen Gründen nur ein Teil des Dorfes besichtigt werden kann, soll an dieser Stelle in Kooperation mit dem Forum für Dorfentwicklung ein Diavortrag präsentiert werden. Diesem wird sich ein Fußmarsch zur Kirche anschließen. Von dort geht es mit dem Planwagen weiter zum Dorfteich, zum Verl und anschließend durch die Poststraße zum Feuerwehrgerätehaus, wo die Meller Begehung ihren Abschluss findet.

"Hier wird Dr. Karl-Heinz Heiner mit seiner Bildausstellung die Kyrillschäden in Mellens Wäldern dokumentieren", verrät Ortsvorsteher Rüth. Zudem besteht die Möglichkeit, dem Heimatmuseum nebenan einen Besuch abzustatten.

Das Konzept steht also. Jetzt hofft der Ortsvorsteher, dass am 9. Juni wieder möglichst viele Dorfbewohner an der Begehung teilnehmen. Denn auch die Resonanz der Bürger bringt Mellen Punkte in der Bewertung. Zeigt sie den Juroren doch, dass die Bewohner als Einheit hinter zukunftsweisenden Entscheidungen für das Dorf stehen und Interesse an einer nachhaltigen Entwicklung Mellens haben. Dieses Wappen schweißt die Meller zusammen.

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