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Wanderer, Naturfreunde, junge Familien, Schulklassen, Kindergartengruppen u.a. sollen auf die Veränderungen unserer natürlichen Umgebung durch umweltfeindliche Einflüsse infolge des spürbaren Klimawandels aufmerksam gemacht werden und die sichtbaren Folgen be“greifen“ können.
Be“greifen“ als Erkennen/Verstehen, Ansehen und Anfassen. Die Menschen sollen die Auswirkungen auf natürliche Abläufe, auf Bodenbeschaffenheit durch Trockenheit infolge von Sonneneinstrahlung, auf Flora und Fauna durch Verschwinden von Nistmöglichkeiten in Bäumen (Nester Baumhöhlen); Zerstörung bisheriger Nahrungsangebote für Insekten, Vögel, Kleinsäuger, Amphibien; Wegfall von Schutz und Unterschlupf für Reh- und Niederwild, Schwarzwild u.ä. be“greifen“ lernen.
Auf dem Dorfplatz ist daher neben dem Kyrillbaum eine Infotafel errichtet worden, die neben Erläuterungen den Verlauf der Wanderstrecken BK 1 u. 2 zeigt.
Der längere Weg (BK1) ist etwa 7 km lang und dauert rund 2 Std. und 20 Min.
Der kürzere (BK2) dauert rund 1 Std . und 15 Min. und ist etwa 4,5 km lang.
Die Wegemarkierungen das Symbol eines Borkenkäfers.
An den Streckenführungen sind an markanten Stellen und Aussichten Anschauungsmaterialien als „Fundstellen“ für den Schadbefall (Baumrinden mit typischen Borkenkäferspuren) Tannenzapfen, verfärbte Tannennadeln, ausgelegt worden.
Dies können auch gerne als Erinnerung mitgenommen werden. (Greifen und mitnehmen) Entlang der Wege haben sich an mehreren Stellen Ameisenhaufen gebildet. Diese sind Beispiele für funktionierende Insektenstaaten. An einer Stelle geht die Wegeführung an einem „Insektenhotel“ vorbei. Hier wird auf die unersetzbare Bedeutung der Insekten für die Natur hingewiesen.

borkenkaeferweg

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